Tja, liebe Leute den Mann habt ihr zum Präsidenten gemacht. Ihr höchstselbst!
Ohne den Wokismus, ohne die Hinwendung zum Islamismus, ohne die Transformation, ohne die idiotische Energiewende und ohne den Dementen im Oval Office würde heute die NATO nicht vor einer Bewährungsprobe stehen und Russland wäre keine solche Gefahr wie derzeit.
Problematisch ist auch, dass unter dem Trumpismus besonders liberal – konservative Kräfte leiden. Da Trump eine derart abschreckende Wirkung hat, erstarken die eigentlich im Niedergang begriffenen woke – linken Kräfte wieder.
Unerheblich ist die Diskussion über den Eklat im Oval Office am 28.02.2025. Ob der Abbruch des Gesprächs geplant oder ungeplant war, nichts ändert eine diesbezügliche Erkenntnis an den kommenden Entwicklungen. Der US-Präsident will den Krieg beenden und er wird ihn aus heutiger Sicht sehr wahrscheinlich beenden. Rest-NATO und Europäische Union vermögen die US-Lücke in der Ukraine nicht zu füllen.
Der australische Blick ist so:
„Es ist erschreckend, den US-Präsidenten und den US-Vizepräsidenten in völliger bully mode zu sehen. Dieses Treffen wird viele Auswirkungen haben.
Die EU hat dem nichts entgegenzusetzen. Militärisch nichts, wirtschaftlich auch nicht mehr viel. Statt den EU-Standort wirtschaftlich zu stärken, haben die Gesellschafts- und Wetterarchitekten alles auf die Karte der Transformation gesetzt und die europäischen Staaten wirtschaftlich erodiert.
In meinem Brief an Friedrich Merz vom 2. Februar 2025 formulierte ich
„Wäre ich Präsident Trump, würde ich vor Verhandlungen mit der EU und Deutschland eine Vorbedingung nennen, die da hieße
‚Wir verhandeln nur mit unseren westlichen Partnern, wenn die umfassende Meinungs- und Informationsfreiheit garantieren. Basta!‘“.
Bis hierher klopfe ich Donald Trump auf die Schulter. Hinsichtlich der Ukraine bin ich maßlos erschüttert. Statt die Vorgeschichte von Putins Krieg mit Unabhängigkeit 1991, US-Zwang zu Abgabe der Atomwaffen nach Rußland und Budapester Memorandum 1994, Putins ursprüngliche Bejahung der NATO-Beitritte der Ukraine und Georgiens, den russischen Überfall auf die Ukraine 2014 usw. darzustellen, rezipiert der die Lügen und Märchen des KGB-Mannes.
Was die Meinungsfreiheit und die Demokratie angeht, so glaubten die deutschen Teilnehmer, auf die berechtigte Kritik von Vance empört reagieren zu können, ohne auf seine Argumente eingehen zu müssen.
Donald Trump interessiert sich zehn Jahre später nach Putins Garantiebruch ebenfalls nicht für das Budapester Memorandum und die US-Garantien. Auch spricht er von gemeinsamen Opfern von US-Amerikanern und der Sowjetunion im zweiten Weltkrieg, was an Zynismus gegenüber der Ukraine nicht zu überbieten ist.
Na, wenn Joe Bidens Personalaustausch mal kein Staatsstreich war. Natürlich einer von der Sorte, die hierzulande geliebt und gepflegt wird. Deshalb sprechen unsere Erzieher auch nicht von „Staatsstreich“ hinsichtlich Bidens Zwischenpräsidentschaft. Die hiesigen Magier der Gesellschaftsarchitektur nennen sowas „Transformation“. Und der deutsche Michel schluckt den Quark dann auch? Weil, was in den Medien steht, allmächtig ist, weil es so wahr ist?